Das Denkmal des ehrenwerten Wolter S. ist keineswegs ein Zeugnis längst vergangener Tage, obgleich es vor etwa 140 Jahren entworfen wurde. Julius Zumbusch, der mit dem Bau des Denkmales beauftragt wurde, schaffte es lediglich den Grundstein für dieses einmalige Bauwerk zu legen, bevor er durch die Erfindung des fehlerlosen Fernmeldetelegraphen abgelenkt wurde. In den Wirren der Gründerjahre vergaß man schließlich das Denkmal zu vollenden. Jahre gingen ins Land und nicht wenige Dorfbewohner wunderten sich, was wohl eben jener Grundstein zu bedeuten habe. Es sollte bis zum Jahre 2008 dauern, ehe man das Denkmal fertigstellte.
Durch einen Zufall entdeckte der junge Andre beim alltäglichen Spielen im Wald den Nachlass von Julius Zumbusch, zu dem unter anderem auch die Konstruktionspläne und Blaupausen des wolterschen Denkmales (nicht zu verwechseln mit dem wolterschen Prinzip) gehörten. Es folgte die Gründung der “Steine für Sonewohrer” Stiftung im August 2007, deren Ziel es war, den begonnenden Bau zu vollenden und die Stadt Clarholz somit zu einem Wallfahrtsort erster Klasse zu machen. Das kaufmännische Geschick eines mutigen Wirtschaftsverständigen (und die Wiedereinführung der Kinderarbeit) konnten die Produktionskosten auf ein Minimum beschränken, sodass bereits im Dezember mit dem Bau begonnen wurde. Heute steht es mitten in Clarholz und kann von jedem Schaulustigen betrachtet werden, der von Wolter S. als würdig empfunden wird.